Schlagwort: Wissenschaft

Zur Universität Lübeck: „Gute Bildung für alle statt Exzellenz für die Elite.“

17. April 2012  Pressemitteilungen
Proteste von Studierenden

DIE LINKE fordert die Landesregierung auf, die Pläne zur Umwandlung der Uni Lübeck in eine Stiftungsuniversität sofort auf Eis zu legen.

„Mit den Plänen zur Stiftungsuni verabschieden wir uns von einem Studium frei von Gebühren und von wissenschaftlicher Forschung frei von wirtschaftlichen Interessen. Die Uni Lübeck macht sich auf den Weg in die Privatisierung von Bildung“, so Björn Thoroe, hochschulpolitischer Sprecher der LINKEN-Landtagsfraktion.

Hintergrund ist das gemeinsame Eckpunktepapier von Land und Hochschule zur Umwandlung der Universität Lübeck in eine Stiftungsuni bis 1. Januar 2014.
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Resolution zum landesweiten Bildungsstreik – für eine sozial gerechte Bildungspolitik

17. April 2012  Anträge, Im Landtag

Erhalt der Universität Lübeck – gegen Bildungsprivatisierung

17. April 2012  Anträge, Im Landtag

Hochschulrektorenkonferenz scheut die offene Auseinandersetzung über ihre Vorschläge.

28. März 2012  Pressemitteilungen
Zukunft der Bildung? (Quelle: imagines ex lux@flickr.com CC BY-NC-SA 2.0)

Björn Thoroe, hochschulpolitischer Sprecher der LINKEN Landtagsfraktion, zum „Zukunftspakt Hochschulen“ der Hochschulrektorenkonferenz (HRK):

„Die HRK hat der Landespolitik ein Papier mit dem Titel ,Zukunftspakt Hochschulen` präsentiert. Das Papier beinhaltet unter dem Titel ,Leistungen der Hochschulen` unter anderem die Selbstverpflichtung die Studiendauer zu verringern und Forschung und Lehre verstärkt daran auszurichten unternehmerisches Denken und Handeln zu vermitteln. Mit keinem Wort erwähnt werden Geisteswissenschaften und ihre Leistung für Kultur und Gesellschaft in Schleswig-Holstein. Das Papier vermittelt den Eindruck, als seien Bildung, Forschung und Lehre nur dann wertvoll, wenn sie auf direktem Wege der Wirtschaft zugutekommt. Dafür wollen sie dann 35 Millionen Euro.
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Vertrauen statt Überwachungssoftware an schleswig-holsteinischen Schulen!

22. März 2012  Im Landtag, Reden
Björn Thoroe hält Landtagsrede

Herr Präsidentin, meine Damen und Herren,

bereits im November hat Herr Klug im Bildungsausschuss versucht die Brisanz der Plagiatssoftware herunter zu reden, indem er bekundete nichts ohne die Prüfung durch das ULD in die Wege zu leiten. Im Dezember verkündete die Kultusministerkonferenz (KMK) dann, dass die Einführung der Software zunächst ausgesetzt wird und weitere Gespräche im ersten Quartal 2012 geführt werden.

Das war auch der Grund für uns einen entsprechenden Berichtsantrag zu stellen. Denn so still und heimlich, wie Sie sich von den Schulbuchverlagen haben geißeln lassen, so still und heimlich versuchen Sie nun die Stellschrauben zu drehen, um den Murks, den sie gemacht haben, schnell noch in die richtige Bahn zu lenken, ohne das die Öffentlichkeit erneut darauf aufmerksam wird. Ohne dass die geplante Überwachung der Schulcomputer weiteres Aufsehen erregt. Ganzen Beitrag lesen »

Für Gute Arbeit in der Wissenschaft!

27. Januar 2012  Im Landtag, Reden
Björn Thoroe hält Landtagsrede

Herr Präsident, meine Damen und Herren,

prekäre Beschäftigung in der Wissenschaft, das ist heute keine Ausnahme, sondern die traurige Realität für etwa 85 Prozent der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.Ich möchte versuchen ihnen in meinem Redebeitrag einen kurzen Überblick über die Situation an unseren Hochschulen zu geben, denn ganz offensichtlich hat das bisher kaum eine andere Fraktion interessiert.

Eine Ursache für die Prekarisierung des Wissenschaftsbetriebs ist das Wissenschaftszeitvertragsgesetz. Das Sonderbefristungsrecht für die Wissenschaft wurde bereits unter Rot-Grün eingeführt und dann 2007 von der Großen Koalition in einem eigenen Gesetz geregelt. Es ermöglicht eine sachgrundlose Befristung von Arbeitsverträgen innerhalb von 12 Jahren und auch über diese Frist hinaus, wenn es sich um drittmittelfinanzierte Forschung handelt. Einmalig ist zudem die so genannte Tarifsperre. Das heißt, dass Gewerkschaften und Arbeitgeber nichts Abweichendes regeln dürfen.

Wir als LINKE setzen uns mit unserem Antrag dafür ein, dass dieser Wahnsinn endlich ein Ende hat. Und das kann nur durch eine Überarbeitung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes erfolgen, so wie wir es in unserem Antrag fordern.
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Kieler Partikeltherapie – Zentrum (PTZ)

26. Januar 2012  Anfragen, Im Landtag

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